aps-Magazin 1/2022

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Liebe Kolleginnen! Liebe Kollegen!

Gesellschaftliche und schulische Lockerungen der Corona-Maßnahmen lassen uns mit einem gewissen Maß an Hoffnung in den Frühling gehen. Dennoch wissen wir über die unterschiedliche Sicherheitslage an unseren Schulstandorten und die weiterhin hohe Gefahr einer Infektion durch die neuen Virus-Mutationen Bescheid. Wir dürfen die aktuelle Covid-Entwicklung auf keinen Fall unterschätzen, daher können wir entgegen manch freudiger Versprechen aus Politik und Gesellschaft noch keineswegs von einer schulischen Normalität sprechen.


Durch viele Berichte von Kolleg/innen und durch persönliche Begegnungen – sofern sie wieder möglich sind – weiß ich, wie sehr nach zwei Jahren Ausnahmezustand die Kräfte der Direktor/innen und Lehrer/innen nachlassen. Wir Pflichtschullehrer/innen benötigen daher gerade jetzt die bestmögliche Unterstützung durch die politischen Verantwortungsträger und die Schulerhalter. Wir benötigen beispielsweise Supportpersonal im administrativen Bereich, medizinisches Personal, Sozialarbeit und Schulpsychologie in einem angemessenen Ausmaß. Je mehr  nterstützung es in den Tätigkeiten gibt, die nicht zu unseren Kernaufgaben zählen, desto mehr Zeit steht für unsere eigentliche Aufgabe – die Unterrichtsarbeit – zur Verfügung. Auch eine moralische Unterstützung sehe ich als angebracht: Unsere konsequente Arbeit und teilweise sogar Mehr-Arbeit während der Pandemie, die zur Stabilität unseres Landes einen wichtigen Beitrag liefert, muss von allen Seiten anerkannt werden. Auch ein aufrichtiges Danke der politisch Verantwortlichen würde uns Pflichtschullehrer/innen gut tun. Ich hoffe Ihnen, geschätzte Kolleginnen und Kollegen, im Namen des gesamten Redaktionsteams mit der neuen Ausgabe des aps-Magazins einen informativen Überblick über aktuelle Themen aus unserem schulischen Bereich zu bieten. Bleiben Sie bestmöglich gesund!


Mit kollegialen Grüßen
Thomas Krebs (thomas.krebs@goed.at)